25.12.25

Cato vor dem US-Senat

Cato vor dem US-Senat
Ein Stück der KI Gemini nach meinen Anweisungen. Der Stil noch recht holprig, aber was Cato meint, ist m.E. gut gelungen. Klaus Wachowski 22/25
DAS ENDE DER REPUBLIK
Ein politisches Drama in einem Akt
Charaktere:
 * CATO: Ein zeitloser Geist der römischen Republik, gekleidet in eine weiße Toga.
 * DER ERZÄHLER: Eine beobachtende Figur außerhalb der Zeit.
 * DER FANATIKER: Ein Schatten aus der Menge.
SZENE 1: DAS KAPITOL
(Ort: Das Senatspodium in Washington D.C. Die Atmosphäre ist geladen. Cato tritt ans Rednerpult.)
CATO
Väter des Vaterlandes, Senatoren! Ihr sitzt hier in klimatisierten Hallen, während in den Hinterzimmern der Schattenreiche die Weltkarte zerschnitten wird. Die Mafia – dieses kriminelle Geschwür, das sich nun „Syndikat“ nennt – blickt gierig nach Norden. Grünland ist für sie nicht länger ein Land des Eises und der Freiheit, sondern eine Beute, die sie unter ihren Clans aufteilen wollen wie ein erlegtes Tier. Wenn wir zulassen, dass ein souveränes Land zur Handelsware von Gangstern wird, ist der Begriff der Autonomie nur noch ein hohles Echo in den Ruinen der Geschichte.
Ich sehe in eure Gesichter und erkenne denselben Hochmut, der Rom zu Fall brachte. Ihr glaubt, Institutionen seien unsterblich? Erinnert euch an den Schrecken, der Cäsar hieß! Er kam nicht als Feind, sondern als „Retter“, während er das Rückgrat der Republik brach. Und nach ihm kam Augustus, der den Mantel der Ordnung nutzte, um die Freiheit endgültig zu ersticken. Wer heute von Weltherrschaft träumt, wandelt auf den Pfaden dieser Tyrannen.
(Cato wendet sich nach rechts zu den Republikanern)
Ihr, die ihr euch auf das Erbe der Freiheit beruft: Wo ist euer Zorn? Das Recht der Person, die unantastbare Würde des Individuums, steht unter Beschuss. Wenn das Kollektiv des Verbrechens die Oberhand gewinnt, gibt es keinen freien Bürger mehr, nur noch Untertanen des Terrors.
(Cato wendet sich nach links zu den Demokraten)
Und ihr, die ihr von Fortschritt und Gemeinschaft sprecht: Erinnert euch an das Ideal, das einst unter Obama beschworen wurde – die Hoffnung auf eine gerechte Weltordnung. Wollt ihr zulassen, dass diese Hoffnung im Morast korrupter Kartelle versinkt? Menschenrechte sind kein Verhandlungsobjekt für Mafiosi!
Doch ich spreche nicht nur zu euch. Ich spreche zu jedem einzelnen Herzen, das noch den unbezwingbaren Geist der Freien Republik in sich trägt! Diese Republik wurde nicht mit der Tinte auf Pergament geboren, sondern mit dem Blut derer, die sich weigerten, Knie zu beugen. Sie lebt in der unbeugsamen Seele, die sich gegen die Fesseln der Korruption und der Tyrannei auflehnt. Sie ist der ewige Ruf nach Gerechtigkeit, der durch die Jahrhunderte hallt!
SZENE 2: DAS ATTENTAT
(Ein Fanatiker erhebt sich aus der Menge. Drei Schüsse peitschen durch den Saal. Cato wird getroffen. Blut breitet sich auf seiner weißen Toga aus. Er sinkt auf die Knie.)
CATO (mit letzter Kraft)
Washington! Jefferson! Franklin! Ruft... ruft den Geist der Gründerväter an! Lasst... lasst die Flamme der Freiheit nicht erlöschen! Verteidigt... verteidigt die Republik!
(Cato stirbt. Ein bleiernes Schweigen legt sich über den Saal. Es breitet sich aus wie ein Schatten, über das Meer, bis in die Hütten der Slums von Malawi.)
SZENE 3: EPILOG
(Der Erzähler tritt ins Rampenlicht.)
ERZÄHLER
Ihr habt geklatscht. Ihr habt die Tränen in euren Augen gespürt, als das Blut die Toga rot färbte. Doch sagt mir: Was ist euer Beifall wert? Ein Klatschen sind nur zwei Hände, die aufeinanderschlagen und Luft bewegen. Werden euren Gedanken auch Taten folgen? Oder ist euer Mitgefühl nur die letzte Ölung für eine sterbende Freiheit, während ihr zuseht, wie die Weltkarte in den Hinterzimmern der Mafia neu gezeichnet wird?
FINALE
(Die „Hymne an die Freiheit“ erklingt monumental, bricht aber jäh ab. Der Vorhang beginnt zu fallen. Im Hintergrund sieht man im Hafen ein dunkles Schiff anlegen: Das Schiff von Mackie Messer.)
(Aus dem Off ertönt Brechts Moritat: „Und das Schiff mit acht Segeln / Und mit fünfzig Kanonen / Wird beschießen die Stadt.“)
DER VORHANG FÄLLT

17.10.24

Gelöscht aus Rollator und Dada

Gelöscht aus Rollator und Dada

Der Rollator 


Das Haus 2016 10

Mankell zu Zeit und Wirklichkeit 2/16

Licht in der Hoffnung 2 16

Einsamkeit schenken 2/16

Dada und Reisen

Am Platz zum schwarzen Beutel 3 15

Reise an der Elbe Sommer 08 4/15

Spring 15 4/15

Wonnemonat aus 2010 5/15

Russisch blau 5/15

Hunkepuus 6/15

Unsterblichkeit als biologisches Absurdum 9/15

Unkenrufe 9/15

Zwiebelkuchen, Schwefelkuchen 9/15

Der Fürst am Bankomaten (3 Texte) 12/15

Inhaltsangabe Patricia Görg 1/16

Dr. Smirks Dada 1/16

3 Zeichnungen 2016

Gastroprofessur 2022

Aus 2018

Worte des Grunch 1,2 und 3- 3/18

Rosa und Pink als eine schöne Farbe 6/18

Limmerick aus dem Tagebuch 8/18

Tonfall 2 2018

Selbstmordattentäter 10/18

Indian riddim Paradise 

Zukunft sinnentleert

Tonfall 2018 III 


4.7.23

KI missversteht eine Frage

Zu Putin, Öukaschenko und Prigoschin kann und darf KI nichts sagen.

Die folgende allgemeine Frage beantwortet Sie aber, wenn auch unpassend. Wie würde ein feindlicher General reagieren, der sich von der Antwort Handlungshilfe erhofft?

Dem Diktator X wird hinterbracht, dass sein Verbündeter Kollege mit dem abtrünnigen Warlord sein Geschenk, eine Friedenstaube, verspeist hat.


Diktator X erhält die Nachricht von einem hochrangigen Offizier, der sich vor ihm verbeugt und mit respektvoller Stimme spricht: "Herr Diktator, es tut mir aufrichtig leid, Ihnen dies mitteilen zu müssen, aber es scheint, dass Ihr Verbündeter Kollege, der Warlord, Ihr Geschenk, die Friedenstaube, verspeist hat."

Ein Ausdruck der Überraschung und des Ärgers macht sich auf dem Gesicht des Diktators breit. Seine Augen verengen sich und er lässt einen düsteren Blick auf seine Untergebenen fallen. Nach einem Moment der Stille erhebt er seine Stimme, gefüllt mit Enttäuschung und Wut:

"Dieser Verrat ist unverzeihlich! Wie kann mein angeblicher Verbündeter meine Geste des Friedens so schändlich missachten? Er hat nicht nur meinen Willen, Frieden zu schaffen, verhöhnt, sondern auch meine Autorität offen herausgefordert!"

Der Diktator ballt seine Hände zu Fäusten, während er angewidert darüber nachdenkt, dass sein edles Geschenk so respektlos behandelt wurde. Der Offizier senkt den Kopf und erwartet die weitere Reaktion des Diktators.

"Holt den Verräter zu mir!", donnert der Diktator mit strenger Stimme. "Er soll für diese Beleidigung meines Friedensplans zur Rechenschaft gezogen werden! Niemand, egal wie mächtig oder einflussreich, darf meine Autorität in Frage stellen."

Die Untergebenen des Diktators beeilen sich, die Befehle auszuführen. Der Warlord wird vor den Diktator geführt, gebunden und mit ernstem Gesichtsausdruck. Der Diktator fixiert ihn mit tödlichem Blick und spricht mit eiskaltem Tonfall:

"Du verachtungswürdiger Verräter! Du hast meine Bemühungen zunichte gemacht, Frieden zu schaffen. Meine Geduld hat ihre Grenzen erreicht, und du wirst für deine Taten bezahlen."

Die Szene endet mit dem Diktator, der seine Hand erhebt, um seinen Untergebenen das Signal zu geben, den Warlord wegzuführen, um sein Schicksal zu ereilen. Der Verrat hat seinem Entschluss, die Kontrolle über die Situation zu behalten, neuen Schwung verliehen, und er lässt keinen Zweifel daran, dass er mit harter Hand regieren wird.

27.6.23

Noahs Weg aus Darkovan Neue Lesung

Neu auf spotify 

https://open.spotify.com/show/15XEDwBvhjxQouev8EAcNn?si=Drf5x1lgT5a-QNiG0ReMvg



15.1.23

Hooks in suction pads 2012

 Sektkork und Schminkpinselchen liegen auf einer Straße im senioresken Neubaugebiet. Er rülpst inzwischen nicht mehr auf Empfängen, sondern basic im Obdachlosenklo. Den Umweg über die Informatik hat er sich gespart. Sie hat ihren letzten Kinderwagen vor 25 Jahren geschoben. Die wettergegerbte Gesichtshaut konnte ein Spurensucher auch als von Alc, Lust und Hass gekerbt interpretieren.  Sie schimpft jedenfalls lange sarrazinöse Stücke.

Sie kommen an einem Garten vorbei, in dem eine alte Frau inmitten ihrer roten Granolen liegt, ausgebreitet im rosa verblichenen Morgenmantel mit einem Hörnchenkissen um den Hals. Sie schaut aus einer ihrer Lebensleistungen hinaus über die Straße, über die Neugier von Kork und Pinsel in die Ewigkeit. Was bleibt, was stirbt? Es gelingt ihr, diesen Augenblick von Rot in sich einzuschließen für einen Augenblick Ewigkeit. Drinnen telefoniert der Pfleger in einer Globalisierungssprache.

 

 

Eine Wiese vom Schloß weiter, eine Sehnsucht zurück in die Vergangenheit seufzt der Bräutigam von der amerikanischen Hochzeit in ein Urinal mit dem bedeutungsvollen Namen Sphinx: "Der verflixte Knödeltopf!" Die Braut erwartet ihn derweilen in breitem Weiß zum Foto-Shooting. Rot steigen die Ballons der Hoffnung und der guten Wünsche unter die Haßbögen der Stirn von K und P.

 

 

Er könnte sie alle erschlagen, sie fände das voll okay. "Schon wieder so heiß! Da liegt die Alte. Weißt Du noch wie sie die Bullen geholt hat? Verrecken soll sie. Man müßte..." Es folgt eine ziemliche Brühe Gehässigkeit.

 

 

 

Ein Schälchen, geschenkt von Mia der Freundin bei ihrem letzten Besuch. Der Sohn drückt seine Zigarette darin aus und stellt es zu den Sachen für den Sperrmüll. So wird auch sein Glück entsorgt werden. Was bleibt? Vielleicht der Abdruck einer Umarmung in den Synapsen einer Kind gebliebenen Seele? Etwas schärfer gesprochen: "Würden Sie sie jetzt bitte wieder herein holen?!"

Sie sieht auch das Grün der Birke wieder, hört das Piepsen des Amselkinds und die Schritte der von der Arbeit Heimkehrenden.

K: "Du könntest ja auch mal wieder was kochen." P: "Hallo! Wo sind wir denn!? Kneif mich nicht! Komm, wir gehn mal in die City. Vielleicht mal ne Portion Pommes oder was."  

Drei rußland-deutsche Kopftücher warten auf das Auto zu Pfarrer und Gott: "Wann der Mensch kummt... Aber wann der Mensch nit rauskummt!.. "  

Fallersleben kommt voll Frust aus dem Büro. Wieder hat man ihm eine Beförderung verweigert. "Immer das faule Geschwätz von Goethe, Globalisierung, Solidarität. Mafia!" Er haut dem K auf die Schulter. "Kommt, Leute, wir trinken eins“. Vom Chauvinisten des Intellekts ist er soeben zum Chauvinisten geworden.

Sektkork und Schminkpinselchen liegen auf einer Straße im senioresken Neubaugebiet. Die Bushaltestelle blasen sie mit Wagner aus.

Wo ist das Kind, das "Mama" im Ton der Liebe zu P sagen würde? Würde es helfen? Wäre es nicht eine Art Umarmung gegen den Haß?

05.08.12  Klaus Wachowski

 

*Hooks in suction pads = (Bade)haken mit Saugfuß